, Dirk Hofmann

TTC Port besucht Bundesligaspiel in Grünwettersbach (Karlsruhe) - 05.10.2025

TTC Port am Bundesligaspiel

TTC Port besucht Bundesligaspiel in Grünwettersbach

Zum Herbstbeginn machte sich am Sonntagmorgen ein illustres Grüppchen gut gelaunt
auf den Weg in den grossen Kanton mit dem Ziel höherklassige Ballartisten bei der Arbeit zuzusehen.

Wider Erwarten entwickelte sich daraus eine Odyssee.
Bereits vor der Landesgrenze merkte man spürbar die Bemühungen der deutschen Regierung die Aussengrenze abzusichern.

Nachdem wir immer noch vollzählig diese erste Hürde überwunden hatten, standen uns weitere mühsame Autobahnkilometer bevor,
da viele Grosskantonsbürger das verlängerte Wochenende für einen Ausflug ins Grüne genutzt hatten.
So zogen wir bereits viel zu früh gut eine Stunde Verspätung ein, was sich im weiteren Verlauf auf den Verpflegungsumfang der Reiseteilnehmer auswirken sollte.

Das Schneckenrennen auf der deutschen Strassen gewann Team Sanju, der angetrieben von seinen weiblichen Fahrgästen zu Höchstleistungen imstande war.
Nach dreistündiger Fahrt fanden sich aber auch die anderen Teams wohlbehalten am Gasthof Kreuz ein, um die Mittagsverpflegung einzunehmen.

Die Küchencrew konnte mit der Geschwindigkeit von Sanju nicht mithalten, so dass die leeren Mägen länger als erwartet auf die kulinarischen Leckereien warten mussten.

Die Uhr tickte unaufhaltsam und der Spielbeginn lag nur noch 75 Minuten vor uns.
Trotzdem berichtete Daniela immer noch von dies und jenem und das Schnitzel auf ihrem Teller wurde einfach nicht kleiner.
Yannick half tatkräftig mit, die Fleischreste verschiedener Teller zu vertilgen. Leider musste er aber bei Daniela forfait geben, was die Mission nicht einfacher machte.

Deshalb musste der erfahrene Reiseleiter eine unpopuläre Entscheidung treffen, indem er den Aufbruch ohne Kaffee und Dessert ankündigte.
Sanju sah ohne Koffein die Gesundheit seiner wertvollen Fracht in Gefahr, was ihn aber nicht von seinem Plan abbringen konnte.

So machte sich die Reisegruppe auf den Weg zur ASC Arena, um den Spielbeginn trotz des zerrinnenden Zeitbudgets noch live vor Ort mitzuerleben.
Doch der nächste Stau machte auch dies zunichte. Durch einen notwendigen Tankstopp kam der Reiseleiter selbst hinter dem Senioren Car von Dinu an.

Dem Charme der wartenden Porter Reisegruppe konnte aber das freundliche Empfangskomitee des ASC nicht widerstehen,
so dass sie auch ohne die Tickets des Reiseleiters die Halle bereits betreten durften.
Dieser betrat den Ort des Geschehens mit seinem Team immer noch gut gelaunt im zweiten Satz des ersten Spiels.

Angetrieben vom motivierten Einheizer des ASC versuchte Apolonia als Nummer 1 der Einheimischen das Spiel gegen den österreichischen Altmeister Habesohn an sich zu reissen.
Etwas entnervt musste er aber in vier Sätzen die Segel streichen.
Es folgte das Debüt eines 15-jährigen Kolumbianers, dem die Bundesligaschuhe noch eine Nummer zu gross waren. So stand es zur Pause bereits 0-2 für die Gäste.

Die Hoffnung für weitere Spiele ruhte im Duell der Erfahrenen auf Ricardo Walther, der gegen Bastian Steger antreten musste.
Nach hochklassigen Ballwechseln in einer aufgeheizten Stimmung ging das Spiel in Extremis an die Gäste.

So endete der Bundesliganachmittag schneller als erwartet.
Trotz aller Hindernisse hat die Porter Reisegruppe den gemeinsamen Tag sehr genossen und kam zufrieden und erschöpft gegen 21.30 Uhr wieder in Port an.

Hopp Port🏓