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Ranglistenturnieren des MTTV 2012
Skiweekend 2012 auf dem Rellerli
Unser diesjähriges Skiweekend führte uns, wie auch schon, auf das schöne Rellerli.
Treffpunkt war für alle um 07:30 bei der Halle in Port. Jedenfalls fast für alle. Einer ist wieder leicht ins alte Schema abgerutscht und kam mit 2 Minuten Verspätung mit geöffnetem Skiträger in der Tiefstellgarage an. Diese wurde glücklicherweise seinerzeit "Silä" sicher gebaut und hatte genügend Höhe, damit die offenen Träger nicht in Schrott umgewandelt wurden. Schuld an diesem Vorfall hatte aber eigentlich einzig und alleine unser Präsi, welcher als letzter seine Skis da drauf montiert hatte, oder in diesem Fall, gelegt.
Wie dem auch sei, die immense Verspätung konnte mit einer speditiven Begrüssung wieder aufgeholt werden und bis nach Lyss wurde auch keine weiter Zeit verloren. Ab Lyss wurde dann einem Teil des Konvois wieder eine Strafrunde auferlegt, weil einer aus dem Team "Skiträger" seine Skijacke zu Hause hat liegen lassen. Die Schuld dafür konnte leider nicht dem Präsi zugeschoben werden.
Nachdem dann alle am Rellerli angekommen sind, wurde uns zum erstem Mal so richtig bewusst, warum sie in den Medien die sibirischen Temperaturen zum Synonym nahmen, um die Lage zu beschreiben. Es war A…schkalt!! Bei minus 17C° wurde dann aber doch schon wieder der Skijackenholer als Weichei dargestellt.
Für unsere Sprücheklopfer wird es also nicht so schnell zu kalt.
Im Berghaus lief dann das Einquartieren und z'Mörgele relativ reibungslos, was nicht anders zu erwarten war bei diesem Teilnehmerfeld.
Einzig Dirk hatte etwas Mühe mit seinem z'Morge, irgendwie wollte der Traubensaft noch nicht so schnell runter. Mit Unterstützung löste sich aber auch dieses Problemchen und so konnte noch gut vor der Mittagszeit auf die Bretter gestiegen werden. Hierzu gibt es nicht allzuviel zu berichten. Bei diesen Verhältnissen konnten die Pisten geschreddert werden, es war eine wahre Freude. Zwar fiel Dirk etwas durch seine Fahrstil auf, aber wer uns kennt weiss ja, dass wir deswegen niemanden denunzieren. Er versuchte sein Manko zwar noch mit seinen Skistöcken, welche an den Schlaufen mit Fell ausgestattet waren aufzubessern, hatte aber leider keine Chance, zu auffallend war sein Fahrstil. Als er dies erkannte, griffe er in seiner Verzweiflung zum letzten Mittel um aus der Sache rauszukommen, indem er einfach mitmachte und sich selber als Skifahrerisches D1 betitelte. Leider viel zu spät, und so musste er sich anhören, dass man für solche Leistungen noch nichtmal lizenziert würde. Aber genug des Themas… jedenfalls vorläufig.
In unserem geliebten Kuhstall wurde dann eine Pause eingelegt, ein paar Schweinswürstchen mit Raclette verdrückt, und feines Kaffe getrunken, bevor es dann zu weiteren Abfahrten los ging. Dabei wurde dann bemerkt, dass es eigentlich Zeit wäre für ein weiteres "fiins Kafi", welches wegen fehlenden Dialektkenntnissen von Dirk durch Kusi kurzerhand in ein "Schwiins-Kafi" umgewandelt wurde, und so kam es, dass die Gruppe trotz Lisas Einwand von wegen fehlender Zeit bis "letzte Fahrt" kurzerhand wieder bei den Kühen stand und Schwiinskafi bestellte. Die Zeit reichte locker und die ganze Gruppe kam… oder fehlte da nicht einer? Richtig… der Urs. Dieser pflegte zwar einen besseren Fahrstil als Dirk, aber meistens kommt es anders und zweitens als man denkt. Urs carvte dermassen tief unten durch die Kurve, dass er mit dem Schuh aufkam und so den Kontakt von Schnee zu Skikante aufhob…. soviel zu seiner Version… ich fuhr direkt hinter ihm und sah dass es ein klassischer Verschneider war. Jedenfalls litt sein Daumen so stark unter diesem kurzen Kontrollverlust, dass er bereits vor dem Rest der Gruppe zurück im Berghaus war.
Bis zum Fondue musste die Zeit überbrückt werden. Dies geschah bei den Jüngsten mit spielen diverser Games. An dieser Stelle ein riesen Kompliment an euch alle!!! Es hat super Spass gemacht mit euch im Skiweekend, Ihr wart alle super lieb.
Für die etwas grösseren unter uns verteile ich hier keine Komplimente, dass macht ihr selber besser als dass ich das je könnte.
Als dann das Fondue kam, wurden die Augen der meisten etwas grösser. Dies war auch nötig, da man sonst den Käse im Caquelon nicht gesehen hätte.
Hier darf man ohne bedenken anmerken, dass dies keine berechnerische Höchstleistung seitens der Gastgeber war und so kam es, dass bereits nach wenigen Minuten die ersten Pfannen ausgewechselt werden mussten. Fein war's trotzdem.
Nach dem Fondue wurde dann auf allerhöchstem Niveau diskutiert und geplaudert, geblufft und plagiiert dass sich die Balken bogen. Häufig ging es dabei um die Fahrkünste unserer Nr. 1 und dem Spielniveau der Nr. 3. Hier wurde kurzerhand die Nr.3 zur Nr. 1 und im Gegenzug dafür wurden dann die Fahrkünste des anderen auf ein Level gehoben, das selbst Didier Cuche unten durch hätte müssen.
Die Stimmung stieg bis zum bersten und als dann noch das Böse im Kreis herumzuwandern begann, beschloss unser Gastgeber dem ganzen eine herben Dämpfer zu versetzen. Er präsentierte die Rechnung… Dass gefühlte 50gr Käse / Person zu wenig waren, sah er zwar ein, trotzdem wollte man bereits ab dem ersten Nachschlag einen Aufschlag, was aber subito zum Rückschlag durch den TTCP sorgte. Das Finanzielle wurde geregelt und sorgte nur kurz für einen lautlosen Tisch. Misch versorgte uns mich Schnupftabak welcher das Steissbein erhärten liess und Tanja hielt einen durch I-Phone Musik unterstützten Vortrag über Ischgel. Das Niveau stieg wieder bis kurz vors Unerträgliche und der Abend nahm seinen Lauf wie es sein sollte.
Die 40 Jahre Jubiläumsparty der anderen anwesenden Gruppe wurde noch kurz gerockt, bevor es dann in den wohlverdienten Schlaf ging. Hier muss erwähnt werden, dass ein kurzer Wechsel der schlafenden stattfand, denn wer bis anhin ruhig schlief, wurde nach ein paar Minuten durch laute Sägegeräusche aus den Träumen geholt. Fazit, die einen konnten nicht mehr einschlafen und die Säger konnten nicht mehr geweckt werden.
Am Sonntag Morgen ging's früh aus den Federn um ein sensationelles z'Morgenbuffet zu geniessen. Hier hatte der Wirt wohl etwas gut zu machen, oder er hatte sich erneut verrechnet. Wie auch immer, es war ein Buffet wie aus dem Bilderbuch und so konnte sich jeder für den kommenden Tag nach Herzenslust stärken. Nach dem Packen ging's dann bereits zur Talstation um neue Tickets zu organisieren. Das Gepäck wurde in der Gondelbahn ins Tal geschickt. Unten angekommen hatten nur die allerschnellsten ein Problem. Diese waren nämlich bereits wieder auf dem Weg nach oben als unerwartet dem Ganzen Berg die Puste ausging. Kein Strom mehr weit und breit. Bruno, im Besitz eines neuen Beförderungspasses entschied sich zum Wechsel auf die andere Talseite, da dort der Pfupf noch heile war, andere entschieden sich zur Rückkehr nach einem erfolgreichen Vortag und dann gab es eben noch diejenigen, für die entschieden wurde, nämlich die im stillgelegten Bergbähndli.
Diese Schicksal weiss ich leider nicht würdig zu kommentieren da mir die Details fehlen, ich stelle mir aber vor, dass sie das Beste aus der Situation gemacht haben und die Geschichte ausgesessen haben :-).
Das Skijacken-Skiträger Team musste wohl als Folge des Stromausfall (mystische Aura) noch kurz überbrücken, ansonsten hoffe ich dass alle so gut nach Hause kamen wie wir. Vor allem hoffe ich, das unserem Stromgeber Kusi seine Kühlflüssigkeit wieder aufgetaut ist. Mit dem Frostschutz Lieferanten würde ich allerdings noch ein Wörtchen sprechen.
Bleibt mir noch allen zu danken für das gelungene Weekend. Es ist immer ein Highlight und ein riesen Spass mit euch allen. Ein besonderer Dank gebührt auch dieses Jahr wieder Tanja für die tolle Organisation. Vielen Dank!!
Portissimo 2011
Pünktlich um 08.30 Uhr versammelten sich die meisten Akteure gemäss Aufgebot am Portissimo. Die bescheidenen Wetterprognosen liessen die Gutgelaunten ausser Acht und stellten in gewohnter Routine den Stand am Porter Markt. Markus C6 erschien ausgeruht 5.35 Min. zu spät jedoch extrem agil und hilfsbereit ebenfalls am Stand.
Die Festvorbereitungen wurden professionell und extrem speditiv durchgeführt. Schnelldenker Markus wurde wie jedes Jahr von Silä in die Geheimnisse der Kassenadministration eingeführt. Der gutaussehende wurde von Neo Kassenministrand Bruno begleitet, der seine Sache ebenfalls gut machte. Als um ca. 11.30 Uhr wie üblich die Post am Porter Stand abging, waren wie zu erwarten die Schaber brutal überfordert.
Pesche genannt Noppe hüllte seine drei wichtigsten Finger in Kunststoff und entzückte die anwesenden Fetischisten. Thomas unser Präsi der aufgrund seines bevorstehenden Urlaubs extrem gut gelaunt war, konnten selbst die geplatzten Kartoffeln nicht erschüttern. Einzig Urs mit seiner Cardinal Schürze gelang es nicht die weiblichen Fans zu begeistern. Nach exakt 153 Käseportionen übergab das erfolgreichen Team die Verantwortung in die Hand von Team Nr. 2. Gerüchte behaupteten dass die neue Kassenadministratorin Daniela besseren Umsatz dank deren Aussehen machte als dies die C6 aus Port tat. Doch der indisponierte und ebenfalls mit Noppen agierende Heinz konnte seine Racelettes nicht gut genug servieren und brachte die Nachmittagstruppe wieder in Rückstand. Nichts desto trotz war die gesamte Teamleistung sensationell. Bravo!!!
Positiv zu vermerken war zudem auch, dass wir nicht mit Rollkragenpullover Personal aufgefallen sind.
Alles in allem durfte der TTC Port einen tollen Tag mit viel Witz und lustigen Begebenheiten erleben.
Hopp Port!!
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News von Kurt Ringgenberg
Skiweekend 2011 – Als das Böse nach rechts ging!!
Bei strahlend schönem Wetter versammelten sich die Akteure kurz nach Mitternacht um 08.00 vor der Mehrzweckhalle in Port.
Da weder Skischuhe noch Rucksäcke fehlten, konnte der Trupp pünktlich Richtung Engstligenalp verschieben. Aufgrund eines kleinen Zwischenstaus ab Spiez verloren wir bereits bei der Anreise ca. 20 Minuten auf die Bestzeit von Tischtennisgott Dirk.
Den nächst grösseren Halt wurde dann bei der Talstation Engstligenalp verzeichnet. Galt es doch das richtige Abo für alle Beteiligten zu erwerben. Nebst Junioren, Senioren und den anwesenden Proletarier musste auch für die Germanen eine Lösung gefunden werden. Tanja meisterte diese grosse Herausforderung in einer Stunde und 25 Minuten souverän.
Nach dem Bezug unserer Suiten durfte sich die Porter Delegation ohne schlechtes Gewissen den 1. Frühschoppen genehmigen. Schmerzlich vermisst wurde hierbei die Fleisch-und Käseplatte von Urs aus vergangenen Skiweekends!!?? Solche Traditionen dürfen nicht gebrochen werden!!!
Zum Rest des Tages gibt es nicht mehr viel zu berichten. Die ganze Einheit machte nicht nur wie gewohnt an der Platte einen guten Eindruck sondern „zercarvte“ mit perfekten Schwüngen die Hänge der Alp. Als um 16.42 Uhr die Sonne dann doch noch den Nordhang beleuchtete war der Tag vollkommen.
In gemütlicher Atmosphäre wurde uns Abends ein feines Käsefondue serviert. Im Anschluss fanden sich an Tisch 1 René, Lisa, Nathalie und Bruno beim Jassen, die Jungmannschaft mit Markus versuchten sich beim Präsidentenspiel, „Hoseabe“ und „Meiere“. Wobei es zu erwähnen gilt, dass die Lüthi Jungmannschaft wenig überzeugte. An Tisch drei wurde eruiert wer nun der beste Skifahrer gewesen ist. Dirk viel relativ schnell aus dem Favoritenkreis.
Zu später Stunde wurde dann das traditionelle und äusserst gefährliche Spiel „Das Böse geht nach rechts“ in Angriff genommen. Relativ früh stellte sich heraus, dass Mirek die siebener Reihe nicht erfunden hatte und auf ein böses Ende zusteuert. Die gelben und grünen Strafgetränke wurden literweise vom Mann aus Prag verschluckt. Für alle Beteiligten ausser Tanja war die obere Grenze des erreichbaren die Zahl 49. Unerklärlicherweise konnte diese sich als einzige brüsten bis 100 gezählt zu haben!! Bravo!!
Dramatische Ereignisse ereigneten sich dann beim zu Bett gehen. René wurde aufgrund seines intensiven Schlafens in andere Räumlichkeiten verbannt. Markus erregten die blumigen Unterhosen von Diana dermassen dass er in Ohnmacht fiel. Halbschweizer Dirk durfte dank des faulen Tricks kein Duvet zu besitzen, in Mitten von zwei weiblichen Geschöpfen nächtigen. Mirek liess sich den misslungenen Abend nochmals durch den Kopf gehen und Tanja musste feststellen dass das SMS Schreiben um zwei Uhr morgens nicht jederfraus Sache ist.
Am Sonntag wurden wir wiederum von herrlichem Wetter geweckt. Nach einem ausgiebigen Frühstück gings wieder ab auf die Pisten. Einzig Mirek durften wir etwas später begrüssen. Das grüne im Gesicht stand im ausgezeichnet und erinnerte stark an den bösen Hulk!
Unfallfrei und gut gelaunt ob des gelungenen Weekends verliessen wir am Nachmittag die tolle Gegend und fuhren wieder Richtung Norden.
Tanja besten Dank für die wiederum perfekte Organisation!!
Hopp Port!!
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Toller Portissimo 2010
Bei strahlend schönem Herbstwetter fanden die ersten Akteure am Samstag Morgen in Port zusammen, um den Stand für den alljährlichen Portissimo bereit zustellen.
Pesche und Urs traten leider bereits bei Beginn und nicht wie üblich erst nach dem Portissimo mit Kopfschmerzen an.
Nach den normalen Schwierigkeiten die das Aufstellen eines Standes mit sich bringt und dank der klaren Befehlsausgabe von Markus beim Montieren der Partyzelte, stand Team 1 pünktlich um 10.04 bereit, um den hungrigen Gästen mit feinem Raclette paroli zu bieten.
Wie üblich musste Markus von Silä in die Geheimnisse des Racletteverkaufens eingeweiht werden. Schnelldenker Gmür kapierte schnell und konnte bereits nach wenigen Minuten die ersten Gäste an der tollen Tischtennisbar bedienen.
Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Kunde des guten Raclettes und den tollen Jungs die diese zubereiten. Entsprechend gross war der Andrang am Stand des Clubs.
Nach gefühlten 1432 verkauften Raclettes von Team 1 am Morgen, trat Team 2 den Nachmittagsdienst an. Leider konnte Team 2 die Verkaufszahlen nicht halten. Trotzdem konnten insgesamt 1439 Raclettes verkauft werden. Bravo!!
Vor allem Dirk aus Team 2 schaute mehr auf Quantität statt Gewinn. Seine XXL Portionen verblüfften die verbliebenen Mitglieder aus Team 1. (Nach 4 Portionen musste jeweils ein neuer Laib eingespannt werden)
Tolle und tiefgründige Gespräche am Stand über die dunklen Seiten von Mitglied X oder über zu kurz geratene Extremitäten von Spieler Y rundeten den gelungenen Anlass ab.
Vielen Dank allen die den TTC Port unterstützt haben!!!
Hopp Port!
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Der TTCP reist nach Prag (erneut mit Fotos, auch von Pesche)
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Zu seinem 50 Jährigen Jubiläum beschloss der TTCP mal etwas anderes zu unternehmen. Was lag da näher, als in die Heimat einiger Clubmitglieder zu reisen, zumal so bereits zum ersten Mal gespart werden konnte, nämlich am Reiseleiter. Ob sich dies Auszahlte oder ob man doch lieber jemanden mit Ortskenntnissen hätte Buchen sollen…dazu später mehr.
Zuerst möchte ich von den Geschehnissen rund um die Anreise berichten.
Man traf sich also pünktlich um 09:30 am Bahnhof Biel, außer der einzigen Frau, die kam erwartungsgemäß etwas später. Damit hatten wir aber vorsichtshalber schon mal gerechnet, sodass uns dies nicht sehr aus dem Plan warf.
Wenn man sich dann aber die Gepäckstücke der einzelnen anschaute verwunderte es doch, warum es Daniela war die zu spät war und nicht der Tinu. Im Vergleich zu seinem Koffer waren alle anderen Beautycases. Was genau da drin sein konnte für eine 4 Tägige Stadtreise konnte sich keiner der Teilnehmenden erklären, bis dann Tinu die Katze aus dem Sack ließ, oder besser, das Kissen aus dem Koffer.
Die Reise bis zum Flughafen verlief ohne weitere Zwischenfälle und so konnten wir gemütlich durch die Flughafenkontrolle gehen. Warum sich dort einige trotzdem haben stressen lassen entzieht sich leider des Schreibers Kenntnis. Ich weiß nur, dass ein Schlüssel verloren ging, obwohl mehrere Male nach dem Besitzer gefragt wurde. Diese Kenntnis erlangte Mirek auch, einfach 2 Tage später. Dank einem Notfallanruf auf das Fundbüro vom Flughafen konnte dann aber die ganze Gruppe den Aufenthalt wieder genießen, was vorher nicht allen möglich war. Ein Dank hierfür unserem Organisationsgenie Thomas.
Aber wieder der Reihe nach. In Prag angekommen, wurden wir in 2 Taxis zum Hotel chauffiert. Genau genommen war es ein Taxi mit Rastaman und eines mit Duftbäumli, ihr wisst schon, diese kleinen, süßlich riechenden Tannenbäumchen, welche einzeln angewendet einen Kuhstall nach Lavendel riechen lassen. In unserem Taxi waren deren 15 Stk. Jedenfalls die welche ich sehen konnte. Vermutlich gibt es sie in 15 verschiedenen Duftrichtungen.
Im Hotel angekommen wurde kurz eingecheckt und kurz darauf ging es bereits los mit dem Programm. Auf dem Plan Stand Abendessen in der Innenstadt mit Brauereibesichtigung. Um in Prag umherzureisen wurde uns von unserem Reiseführer die Metro empfohlen. Da alle der Sprache unmächtig waren, wurde dieser auch gleich losgeschickt um die Tickets zu organisieren. Warum jedoch ein Einheimischer am Kebabstand nach Tickets fragt ist ein Rätsel zuviel und die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in unseren „Local“ wurde arg gemindert.
Nachdem er uns aber fehlerfrei zu besagter Gaststätte führte schien alles wieder im Lot zu sein. Das Essen schmeckte trotz zuvor im Heißhunger verschlungener „Prager-Wurst-im-Brötchen“ und die Brauereibesichtigung erwies sich als überaus informativ, erfuhren wir doch vom Braumeister himself dass Hopfen und Malz im Bier sei und 150 Liter pro Tag gebraut werden. Nach einem Blick auf die Kessel (welche mindestens das 10fache zu fassen vermochten) und der Erklärung, dass nun die Führung zu ende sei (nach gefühlten 2,8 Min) schwand aber das soeben gefasste Vertrauen wieder ein wenig.
Wir wären aber keine Pingpöngler wenn uns dies aus der Ruhe gebracht hätte und so ließen ein paar von uns den Abend noch im Irish Pub und in der Beer-Factory ausklingen, bevor es (Nach „Prager-Wurst-im-Brötchen“) mangels Metroangebot mit dem massiv überteuerten Taxi zum Hotel zurückging. (Verhandeln ist Glückssache, vor allem mit den fehlenden Kenntnissen des ungefähren Richtpreises)
Tag 1 war somit erfolgreich überstanden und Tag 2 begann mit einem perfekten Frühstückt. Nach mehrstündiger Absprache was denn heute auf dem Programm stehen sollte, entschied man sich zur Besichtigung verschiedener Sehenswürdigkeiten von Prag. Der Grossteil erfolgte zu Fuß, die anderen 100m mit dem Tram. Insgesamt waren wir mehrere Stunden unterwegs. Auch wenn ich mich hier kurz fasse, aber das muss man selber gesehen haben, Prag ist eine wunderschöne Stadt, laut Otto stark geprägt vom Jugendstil. Hier verweise ich einfach ein wenig auf die Fotos.
Zum Abendessen ging es in die Prager Innenstadt zu einem weiteren Geheimtipp. Hier ein ganz dickes Lob nochmals an Mirek, ich glaube er kennt „seine“ Stadt.
Nach einer kräftigen Stärkung konnte uns nun nichts mehr abhalten das Prager Nachtleben erneut zu erkunden. Die Einen bevorzugten die Wasserspiele, welche allzu sensible Gemüter schier zu Tränen rührte mit dieser „Titanic“ untermauerten Wasser/Licht/Video-Show und die Anderen suchten verkrampft eine Blues Bar, welche sie irgendwann mal auf dem Weg zum Essen irgendwo zu sehen geglaubt hatten. Zu den Wasserspielen kann ich, war in Team 2, nicht viel mehr sagen, zu der Blues Bar leider auch nicht :-)
Wir fanden dann aber doch noch eine Location mit live Musik und so wurden wir Zeuge einer sehr ansprechenden Mischung aus Gesang und Gitarre durch einen durchaus sehr talentierten Interpreten. Das Bier hat jedenfalls bestens geschmeckt, mein Wasser auch, obwohl mir danach endgültig Übel war und ich vom Rest des Abends nur noch mitbekam das Dirk unbedingt im Irish Pub zur Toilette wollte. Ich verließ Team 2 mit 2 weiteren Teammitgliedern und wir fuhren zu fairen Preisen im Taxi heim.
Der Samstag begann wie der Freitag, mit einem feinen Zmorge. Einzig die Diskussion um den Tagesablauf fiel etwas kürzer aus, da bereits klar war was auf dem Programm stand. Es sollte auf die Moldau gehen. Der Trip wurde gebucht, die Zeit stand fest und somit war auch klar wie viel Zeit zum Shopen zur Verfügung steht. Da Daniela am Freitag keinen guten Lauf hatte was das Shopping anging, beschloss sie kurzerhand das Ganze zu wiederholen und die am Vortag begangenen Fehler nicht nochmals zu machen. (z.B in Prag ins H&M zu gehen, gibt’s ja sonst nirgends auf der Welt). So bepackt wie sie zum Treffpunkt erschien, schien ihr der 2te Anlauf besser gelungen zu sein.
Andere nutzten die Wartezeit mit einem Museum Besuch oder sie Irrten sonst planlos umher.
Auf dem Schiff angekommen, machten wir es uns mit einem Bier gemütlich und die Fotoapparate wurden nochmals einer kleinen Inspektion unterzogen um auch ja nichts zu verpassen.
Was es zu verpassen gab könnt Ihr auf den Fotos sehen. Sollten einige verwackelt sein liegt es nicht am Fotografen als vielmehr am Kapitän unseres Dampfers, welcher wohl seine Prüfung erst gestern in der Lotterie gewonnen hatte oder, so machte es den Anschein, er überhaupt gar keine Lizenz hatte. Jedenfalls brachte er es in der 2 Stündigen Fahrt ca. 8-mal fertig die Schleusenwand, ein anderes Schiff oder sonst irgendwelche Gebilde dermassen zu touchieren, dass man froh war zu sitzen oder das Bier bereits zur Hälfte ausgetrunken zu haben. Das Mittagessen schmeckte hervorragend und der Seebär brachte uns entgegen unseren Wetten ohne den Gebrauch der Schwimmwesten ("sicher" lass ich hier aus) zurück zum Ausgangspunkt.
Der weitere Nachmittag wurde genutzt um unter der Sachkundigen Leitung von mir das Stadtzentrum wieder zu finden, was so gut wie fehlerfrei funktionierte. Am Ziel angekommen war per Zufall in der teuersten Location noch ein Platz frei um etwas zu trinken oder ein Eis zu essen. Die Aussicht war hervorragend und der Abend durfte kommen.
Für diesen Abend hatte Mirek ein Essen etwas ausserhalb der Stadt organisiert. Die Busfahrt dorthin war kurzweilig und im Restaurant erwartete uns bereits Jirka. Er trank ein Bier mit uns, bevor er wieder abhuschen musste zu einer weiteren Grillparty. Schade dass er nicht länger bleiben konnte.
Wir genossen ein typisch tschechisches Hochzeitessen (so hab ich das jedenfalls verstanden) und wer danach noch nicht genug hatte ein Dessert oder ein Kaffe oder sonst was. Ich bin mir hier leider nicht sicher ob Tinu sein Tiramisu bekommen konnte.
Wie dem auch sei. Zurück ging es wieder mit dem Bus. Dort wurde spontan beschlossen den Verlauf des weiteren Abends in die Hände des Kassiers zu legen und, ohne auch nur im geringsten Druck von aussen auf ihn auszuüben, voll und ganz zu vertrauen was die Auswahl der nächsten Location anbelangte. Leicht verunsichert ging es dann los. Einige Stimmen drängten zum Irish Pub. Nach kurzer Intervention wurde aber beschlossen dass wir kein Gewohnheitshaufen seien und etwas anderes auch noch sehen wollten. Und so kam es, dass uns unser Kassier unter der subtilen Beeinflussung von Urs und mir zurück an den Ort unserer Pinkelpause vom Nachmittag brachte. Wir waren also angekommen. Angekommen an dem Ort, der für die nächsten 5-6 Stunden unsere neue Bleibe sein sollte.
Was uns Anfangs noch ziemlich laut reinkam legte sich von Bier zu Bier. Auch die Gelenke lockerten sich bei nahezu allen und einige waren jetzt sogar froh um die Lautstärke, weil einem so die charmante Bedienung Namens "Mini" durchaus angenehm ins Ohr "Flüstern" konnte um zu Fragen, ob denn noch etwas zum Trinken zu bringen sei. Mini flüsterte des öfteren und so kam es, dass zur Feuershow hinter der Bar aktiv mitgejubelt wurde…kurz, die Nacht war der Hit und das Coyote in Prag definitiv ein Besuch Wert.
Zum ersten Mal seit wir in Prag zu Besuch waren, schafften wir es mit der Metro zurück zum Hotel. Gut, vielleicht fahren die Metros einfach am Samstag länger oder durchgehend, oder es war eine der ersten vom Sonntag die den Betrieb wieder aufgenommen hatte. Egal, uns konnte nicht einmal die Ticketkontrolle abschrecken. So souverän wie wir dort durchliefen sah der Kontrolleur seit Jahren niemanden und er ärgert sich wohl noch heute, sich in uns derart getäuscht zu haben. Ich bin mir sicher er sah schon die Kasse klingeln.
Zurück im Hotel ging alles sehr schnell. Ins Bett…nach gefühlten 5 Minuten wieder raus aus diesem…Frühstück ( für die die 4 Minuten im Bett waren). Packen und Tschüss… jedenfalls war dies so angedacht. Leider wurde aber unser Chauffeur auf dem Weg zu uns ausgeraubt (…wir vermuten er war auch im Coyote und hat deshalb verschlafen) und kam mit etlicher Verspätung bei uns an. Von nun an ging wieder alles schnell…sehr schnell sogar, ich glaube wir waren vor geplanter Zeit am Flughafen. Rote Ampeln scheinen in Tschechien nur aus Feng Shui technischen Gründen zu existieren um die Strassen etwas bunter erscheinen zu lassen. Na ja, Rastaman brachte uns, und mindestens ich bin nach dieser Nacht froh, ohne Duftbäumchen ans Ziel und unser Abenteuer "Prag" kam nach 3 sensationellen Tagen zu einem guten Ende.
Ich möchte an dieser Stelle nochmals allen Danken die in Irgendeiner Form zum Gelingen der ganzen Reise beigetragen haben. Nach 3 Tagen kann man sagen, dass dies praktisch jeder der mitgereisten war.
Wir suchen für die nächste Clubreise noch nach Städten mit Coyote Bars… Infos bitte ins Gästebuch.
Skiweekend 2010
Das Wierihorn am Sonntag
Frühmorgens besammelten sich die Porter Tischtenniscracks um 08.00 Uhr bei der Mehrzweckhalle in Port. Die restlichen Teilnehmer reisten etwas später und ohne Handy ins sonnige Diemtigtal.
Nachdem Tanja mit viel Rabatt die Skiabis am Fusse des Wierihorns für die Teilnehmer gekauft hatte, klingelte das Handy zu Hause bei Gmürs ca. 8..10 Mal was jedoch nicht störend wirkte da niemand zu Hause war. Etwas unangenehm war dann die Tatsache dass sich die Skigruppe mit zwei Abos zuviel im Skigebiet bewegte, da Gmür’s nicht in den Genuss der benötigten Informationen kamen, dass bereits zwei Tickets für diejenigen welchen gelöst wurden. Mit viel Charme und einem sensationellen Augenaufschlag zu Handen des jungen Ticketverkäufers konnte Tanja das Problem souverän lösen. Gmür bedankte sich bei Tanja mit einer unvergesslichen Sesselbahnfahrt....
Bei herrlichem Wetter und tollem Schnee konnte dann jeder seine Bedürfnisse befriedigen – auf und neben den Skis.
Der Samstag Abend begann mit einem tollen Fondue im Berghaus Wierihorn und endete mit relativ klaren Getränken und der Tatsache dass selbst gelernte Buchhalter 52 problemlos durch 7 teilen konnten.
Der Mann ohne Handy und dessen Frau durfte aufgrund diverser Restaurantbesuche während des Tages die Segel bereits um 23.48 Uhr streichen.
Andere Teilnehmer vermissten dann plötzlich die Geldbörse beim späteren Barbesuch. Dies war jedoch nicht weiter verwunderlich da der junge Herr vom Teilnehmer abstammt der ganze Rucksäcke im Zug liegen lässt.
Weitere Missgeschicke konnten an diesem Abend nicht ausgemacht werden.
Der Sonntag begann dann sehr undurchsichtig! Dicker Nebel verhinderte ein sicheres Fahren auf den Pisten. Vernünftig wurde jedoch die Zeit bei angeregten Gesprächen und auf hohem Niveau geführtem Kartenspiel überbrückt.
Alles in allem ein tolles Wochenende das wiederum super von Tanja organisiert wurde!
Auch dem Spender der Flasche Kirsch (Name der Redaktion leider nicht bekannt) ein herzliches Dankeschön!!
Hopp Port!!
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Portissimo 2009
Wiederum konnte bei herrlichem Wetter der diesjährige Portissimo durchgeführt werden.
Die eingeteilte Mannschaft am Morgen konnte ohne erwähnenswerte Zwischenfälle den Stand aufstellen.
Dank dem gut eingespielten Team blieb für Pesche und Urs sogar ein bisschen Zeit übrig um sich am Tischtennisbartisch ein Spielchen zu genehmigen. Resultat: 12:12 im 5. Satz.
Pünktlich um 10:00 Uhr wurde der Portissimo eröffnet. Im Wissen dass die Umsätze am Nachmittag einbrechen werden, gaben die Jungs am Morgen Ihr bestes und Kasse konnte beim Schichtwechsel um 14.00 Uhr 170 verkaufte Raclette’s verbuchen.
Verblüffenderweise stand die Nachmittagstruppe der Morgentruppe in nichts nach und konnte die vielen Gäste zur vollsten Zufriedenheit bedienen. Einzig Dirk viel im wollenen Pullover am Raclette-Ofen bei ca. 29 Grad Aussentemperatur etwas auf.
Der Portissimo 2009 geht als toller Event in die Geschichte des TTC Port ein!
Hopp Port!!
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