Anlässe/Aktivitäten
Der TTCP reist nach Prag (erneut mit Fotos, auch von Pesche)
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Zu seinem 50 Jährigen Jubiläum beschloss der TTCP mal etwas anderes zu unternehmen. Was lag da näher, als in die Heimat einiger Clubmitglieder zu reisen, zumal so bereits zum ersten Mal gespart werden konnte, nämlich am Reiseleiter. Ob sich dies Auszahlte oder ob man doch lieber jemanden mit Ortskenntnissen hätte Buchen sollen…dazu später mehr.
Zuerst möchte ich von den Geschehnissen rund um die Anreise berichten.
Man traf sich also pünktlich um 09:30 am Bahnhof Biel, außer der einzigen Frau, die kam erwartungsgemäß etwas später. Damit hatten wir aber vorsichtshalber schon mal gerechnet, sodass uns dies nicht sehr aus dem Plan warf.
Wenn man sich dann aber die Gepäckstücke der einzelnen anschaute verwunderte es doch, warum es Daniela war die zu spät war und nicht der Tinu. Im Vergleich zu seinem Koffer waren alle anderen Beautycases. Was genau da drin sein konnte für eine 4 Tägige Stadtreise konnte sich keiner der Teilnehmenden erklären, bis dann Tinu die Katze aus dem Sack ließ, oder besser, das Kissen aus dem Koffer.
Die Reise bis zum Flughafen verlief ohne weitere Zwischenfälle und so konnten wir gemütlich durch die Flughafenkontrolle gehen. Warum sich dort einige trotzdem haben stressen lassen entzieht sich leider des Schreibers Kenntnis. Ich weiß nur, dass ein Schlüssel verloren ging, obwohl mehrere Male nach dem Besitzer gefragt wurde. Diese Kenntnis erlangte Mirek auch, einfach 2 Tage später. Dank einem Notfallanruf auf das Fundbüro vom Flughafen konnte dann aber die ganze Gruppe den Aufenthalt wieder genießen, was vorher nicht allen möglich war. Ein Dank hierfür unserem Organisationsgenie Thomas.
Aber wieder der Reihe nach. In Prag angekommen, wurden wir in 2 Taxis zum Hotel chauffiert. Genau genommen war es ein Taxi mit Rastaman und eines mit Duftbäumli, ihr wisst schon, diese kleinen, süßlich riechenden Tannenbäumchen, welche einzeln angewendet einen Kuhstall nach Lavendel riechen lassen. In unserem Taxi waren deren 15 Stk. Jedenfalls die welche ich sehen konnte. Vermutlich gibt es sie in 15 verschiedenen Duftrichtungen.
Im Hotel angekommen wurde kurz eingecheckt und kurz darauf ging es bereits los mit dem Programm. Auf dem Plan Stand Abendessen in der Innenstadt mit Brauereibesichtigung. Um in Prag umherzureisen wurde uns von unserem Reiseführer die Metro empfohlen. Da alle der Sprache unmächtig waren, wurde dieser auch gleich losgeschickt um die Tickets zu organisieren. Warum jedoch ein Einheimischer am Kebabstand nach Tickets fragt ist ein Rätsel zuviel und die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in unseren „Local“ wurde arg gemindert.
Nachdem er uns aber fehlerfrei zu besagter Gaststätte führte schien alles wieder im Lot zu sein. Das Essen schmeckte trotz zuvor im Heißhunger verschlungener „Prager-Wurst-im-Brötchen“ und die Brauereibesichtigung erwies sich als überaus informativ, erfuhren wir doch vom Braumeister himself dass Hopfen und Malz im Bier sei und 150 Liter pro Tag gebraut werden. Nach einem Blick auf die Kessel (welche mindestens das 10fache zu fassen vermochten) und der Erklärung, dass nun die Führung zu ende sei (nach gefühlten 2,8 Min) schwand aber das soeben gefasste Vertrauen wieder ein wenig.
Wir wären aber keine Pingpöngler wenn uns dies aus der Ruhe gebracht hätte und so ließen ein paar von uns den Abend noch im Irish Pub und in der Beer-Factory ausklingen, bevor es (Nach „Prager-Wurst-im-Brötchen“) mangels Metroangebot mit dem massiv überteuerten Taxi zum Hotel zurückging. (Verhandeln ist Glückssache, vor allem mit den fehlenden Kenntnissen des ungefähren Richtpreises)
Tag 1 war somit erfolgreich überstanden und Tag 2 begann mit einem perfekten Frühstückt. Nach mehrstündiger Absprache was denn heute auf dem Programm stehen sollte, entschied man sich zur Besichtigung verschiedener Sehenswürdigkeiten von Prag. Der Grossteil erfolgte zu Fuß, die anderen 100m mit dem Tram. Insgesamt waren wir mehrere Stunden unterwegs. Auch wenn ich mich hier kurz fasse, aber das muss man selber gesehen haben, Prag ist eine wunderschöne Stadt, laut Otto stark geprägt vom Jugendstil. Hier verweise ich einfach ein wenig auf die Fotos.
Zum Abendessen ging es in die Prager Innenstadt zu einem weiteren Geheimtipp. Hier ein ganz dickes Lob nochmals an Mirek, ich glaube er kennt „seine“ Stadt.
Nach einer kräftigen Stärkung konnte uns nun nichts mehr abhalten das Prager Nachtleben erneut zu erkunden. Die Einen bevorzugten die Wasserspiele, welche allzu sensible Gemüter schier zu Tränen rührte mit dieser „Titanic“ untermauerten Wasser/Licht/Video-Show und die Anderen suchten verkrampft eine Blues Bar, welche sie irgendwann mal auf dem Weg zum Essen irgendwo zu sehen geglaubt hatten. Zu den Wasserspielen kann ich, war in Team 2, nicht viel mehr sagen, zu der Blues Bar leider auch nicht :-)
Wir fanden dann aber doch noch eine Location mit live Musik und so wurden wir Zeuge einer sehr ansprechenden Mischung aus Gesang und Gitarre durch einen durchaus sehr talentierten Interpreten. Das Bier hat jedenfalls bestens geschmeckt, mein Wasser auch, obwohl mir danach endgültig Übel war und ich vom Rest des Abends nur noch mitbekam das Dirk unbedingt im Irish Pub zur Toilette wollte. Ich verließ Team 2 mit 2 weiteren Teammitgliedern und wir fuhren zu fairen Preisen im Taxi heim.
Der Samstag begann wie der Freitag, mit einem feinen Zmorge. Einzig die Diskussion um den Tagesablauf fiel etwas kürzer aus, da bereits klar war was auf dem Programm stand. Es sollte auf die Moldau gehen. Der Trip wurde gebucht, die Zeit stand fest und somit war auch klar wie viel Zeit zum Shopen zur Verfügung steht. Da Daniela am Freitag keinen guten Lauf hatte was das Shopping anging, beschloss sie kurzerhand das Ganze zu wiederholen und die am Vortag begangenen Fehler nicht nochmals zu machen. (z.B in Prag ins H&M zu gehen, gibt’s ja sonst nirgends auf der Welt). So bepackt wie sie zum Treffpunkt erschien, schien ihr der 2te Anlauf besser gelungen zu sein.
Andere nutzten die Wartezeit mit einem Museum Besuch oder sie Irrten sonst planlos umher.
Auf dem Schiff angekommen, machten wir es uns mit einem Bier gemütlich und die Fotoapparate wurden nochmals einer kleinen Inspektion unterzogen um auch ja nichts zu verpassen.
Was es zu verpassen gab könnt Ihr auf den Fotos sehen. Sollten einige verwackelt sein liegt es nicht am Fotografen als vielmehr am Kapitän unseres Dampfers, welcher wohl seine Prüfung erst gestern in der Lotterie gewonnen hatte oder, so machte es den Anschein, er überhaupt gar keine Lizenz hatte. Jedenfalls brachte er es in der 2 Stündigen Fahrt ca. 8-mal fertig die Schleusenwand, ein anderes Schiff oder sonst irgendwelche Gebilde dermassen zu touchieren, dass man froh war zu sitzen oder das Bier bereits zur Hälfte ausgetrunken zu haben. Das Mittagessen schmeckte hervorragend und der Seebär brachte uns entgegen unseren Wetten ohne den Gebrauch der Schwimmwesten ("sicher" lass ich hier aus) zurück zum Ausgangspunkt.
Der weitere Nachmittag wurde genutzt um unter der Sachkundigen Leitung von mir das Stadtzentrum wieder zu finden, was so gut wie fehlerfrei funktionierte. Am Ziel angekommen war per Zufall in der teuersten Location noch ein Platz frei um etwas zu trinken oder ein Eis zu essen. Die Aussicht war hervorragend und der Abend durfte kommen.
Für diesen Abend hatte Mirek ein Essen etwas ausserhalb der Stadt organisiert. Die Busfahrt dorthin war kurzweilig und im Restaurant erwartete uns bereits Jirka. Er trank ein Bier mit uns, bevor er wieder abhuschen musste zu einer weiteren Grillparty. Schade dass er nicht länger bleiben konnte.
Wir genossen ein typisch tschechisches Hochzeitessen (so hab ich das jedenfalls verstanden) und wer danach noch nicht genug hatte ein Dessert oder ein Kaffe oder sonst was. Ich bin mir hier leider nicht sicher ob Tinu sein Tiramisu bekommen konnte.
Wie dem auch sei. Zurück ging es wieder mit dem Bus. Dort wurde spontan beschlossen den Verlauf des weiteren Abends in die Hände des Kassiers zu legen und, ohne auch nur im geringsten Druck von aussen auf ihn auszuüben, voll und ganz zu vertrauen was die Auswahl der nächsten Location anbelangte. Leicht verunsichert ging es dann los. Einige Stimmen drängten zum Irish Pub. Nach kurzer Intervention wurde aber beschlossen dass wir kein Gewohnheitshaufen seien und etwas anderes auch noch sehen wollten. Und so kam es, dass uns unser Kassier unter der subtilen Beeinflussung von Urs und mir zurück an den Ort unserer Pinkelpause vom Nachmittag brachte. Wir waren also angekommen. Angekommen an dem Ort, der für die nächsten 5-6 Stunden unsere neue Bleibe sein sollte.
Was uns Anfangs noch ziemlich laut reinkam legte sich von Bier zu Bier. Auch die Gelenke lockerten sich bei nahezu allen und einige waren jetzt sogar froh um die Lautstärke, weil einem so die charmante Bedienung Namens "Mini" durchaus angenehm ins Ohr "Flüstern" konnte um zu Fragen, ob denn noch etwas zum Trinken zu bringen sei. Mini flüsterte des öfteren und so kam es, dass zur Feuershow hinter der Bar aktiv mitgejubelt wurde…kurz, die Nacht war der Hit und das Coyote in Prag definitiv ein Besuch Wert.
Zum ersten Mal seit wir in Prag zu Besuch waren, schafften wir es mit der Metro zurück zum Hotel. Gut, vielleicht fahren die Metros einfach am Samstag länger oder durchgehend, oder es war eine der ersten vom Sonntag die den Betrieb wieder aufgenommen hatte. Egal, uns konnte nicht einmal die Ticketkontrolle abschrecken. So souverän wie wir dort durchliefen sah der Kontrolleur seit Jahren niemanden und er ärgert sich wohl noch heute, sich in uns derart getäuscht zu haben. Ich bin mir sicher er sah schon die Kasse klingeln.
Zurück im Hotel ging alles sehr schnell. Ins Bett…nach gefühlten 5 Minuten wieder raus aus diesem…Frühstück ( für die die 4 Minuten im Bett waren). Packen und Tschüss… jedenfalls war dies so angedacht. Leider wurde aber unser Chauffeur auf dem Weg zu uns ausgeraubt (…wir vermuten er war auch im Coyote und hat deshalb verschlafen) und kam mit etlicher Verspätung bei uns an. Von nun an ging wieder alles schnell…sehr schnell sogar, ich glaube wir waren vor geplanter Zeit am Flughafen. Rote Ampeln scheinen in Tschechien nur aus Feng Shui technischen Gründen zu existieren um die Strassen etwas bunter erscheinen zu lassen. Na ja, Rastaman brachte uns, und mindestens ich bin nach dieser Nacht froh, ohne Duftbäumchen ans Ziel und unser Abenteuer "Prag" kam nach 3 sensationellen Tagen zu einem guten Ende.
Ich möchte an dieser Stelle nochmals allen Danken die in Irgendeiner Form zum Gelingen der ganzen Reise beigetragen haben. Nach 3 Tagen kann man sagen, dass dies praktisch jeder der mitgereisten war.
Wir suchen für die nächste Clubreise noch nach Städten mit Coyote Bars… Infos bitte ins Gästebuch.
Skiweekend 2010
Das Wierihorn am Sonntag
Frühmorgens besammelten sich die Porter Tischtenniscracks um 08.00 Uhr bei der Mehrzweckhalle in Port. Die restlichen Teilnehmer reisten etwas später und ohne Handy ins sonnige Diemtigtal.
Nachdem Tanja mit viel Rabatt die Skiabis am Fusse des Wierihorns für die Teilnehmer gekauft hatte, klingelte das Handy zu Hause bei Gmürs ca. 8..10 Mal was jedoch nicht störend wirkte da niemand zu Hause war. Etwas unangenehm war dann die Tatsache dass sich die Skigruppe mit zwei Abos zuviel im Skigebiet bewegte, da Gmür’s nicht in den Genuss der benötigten Informationen kamen, dass bereits zwei Tickets für diejenigen welchen gelöst wurden. Mit viel Charme und einem sensationellen Augenaufschlag zu Handen des jungen Ticketverkäufers konnte Tanja das Problem souverän lösen. Gmür bedankte sich bei Tanja mit einer unvergesslichen Sesselbahnfahrt....
Bei herrlichem Wetter und tollem Schnee konnte dann jeder seine Bedürfnisse befriedigen – auf und neben den Skis.
Der Samstag Abend begann mit einem tollen Fondue im Berghaus Wierihorn und endete mit relativ klaren Getränken und der Tatsache dass selbst gelernte Buchhalter 52 problemlos durch 7 teilen konnten.
Der Mann ohne Handy und dessen Frau durfte aufgrund diverser Restaurantbesuche während des Tages die Segel bereits um 23.48 Uhr streichen.
Andere Teilnehmer vermissten dann plötzlich die Geldbörse beim späteren Barbesuch. Dies war jedoch nicht weiter verwunderlich da der junge Herr vom Teilnehmer abstammt der ganze Rucksäcke im Zug liegen lässt.
Weitere Missgeschicke konnten an diesem Abend nicht ausgemacht werden.
Der Sonntag begann dann sehr undurchsichtig! Dicker Nebel verhinderte ein sicheres Fahren auf den Pisten. Vernünftig wurde jedoch die Zeit bei angeregten Gesprächen und auf hohem Niveau geführtem Kartenspiel überbrückt.
Alles in allem ein tolles Wochenende das wiederum super von Tanja organisiert wurde!
Auch dem Spender der Flasche Kirsch (Name der Redaktion leider nicht bekannt) ein herzliches Dankeschön!!
Hopp Port!!
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Portissimo 2009
Wiederum konnte bei herrlichem Wetter der diesjährige Portissimo durchgeführt werden.
Die eingeteilte Mannschaft am Morgen konnte ohne erwähnenswerte Zwischenfälle den Stand aufstellen.
Dank dem gut eingespielten Team blieb für Pesche und Urs sogar ein bisschen Zeit übrig um sich am Tischtennisbartisch ein Spielchen zu genehmigen. Resultat: 12:12 im 5. Satz.
Pünktlich um 10:00 Uhr wurde der Portissimo eröffnet. Im Wissen dass die Umsätze am Nachmittag einbrechen werden, gaben die Jungs am Morgen Ihr bestes und Kasse konnte beim Schichtwechsel um 14.00 Uhr 170 verkaufte Raclette’s verbuchen.
Verblüffenderweise stand die Nachmittagstruppe der Morgentruppe in nichts nach und konnte die vielen Gäste zur vollsten Zufriedenheit bedienen. Einzig Dirk viel im wollenen Pullover am Raclette-Ofen bei ca. 29 Grad Aussentemperatur etwas auf.
Der Portissimo 2009 geht als toller Event in die Geschichte des TTC Port ein!
Hopp Port!!
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Weitere Anlässe
| Datum | Tag | Anlass | Bemerkung |
| 25.04.10 | Sonntag | Senioren SM |
